Aach dominiert beim Junioren-Mannchafts-Cup in Lengerich

Im westfälischen Lengerich richtete der RV Teuto Antrup-Wechte den Junior-Mannschafts-Cup aus. In der Vorrunde wurden die DM-Tickets für die deutschen Juniorenmeisterschaften (28./29. April 2018 in Nufringen/Württemberg) ausgefahren.

Im Finale mit den jeweils besten drei Teams in jeder Disziplin ging es dann um den Junior-Mannschafts-Cup. Gleichzeitig zählten Vor- und Finalrunde im 4er Kunstrad EM-Qualifikation.

Viermal standen die Sportlerinnen des RMSV Aach auf dem obersten Treppchen. Sie nahmen den Cup im 6er Kunstrad, 6er Einrad, 4er Kunstrad Juniorinnen und 4er Einrad Juniorinnen mit nach Südbaden. Im 6er Einrad gelang den Aacher Juniorinnen nach 2016 und 2017 sogar der Cup-Hattrick.

Im 4er Einrad der offenen Klasse war Kieselbronn nicht zu schlagen, während im 4er Kunstrad der offenen Klasse überraschend Neuenkirchen den Cup gewann.

Den ersten Cup holte sich der Aach im 6er Kunstrad. Lea Münzer, Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Stefanie Müller und Magdalena Jurisch gewannen mit 158,26 Punkten vor Frohnlach (132,96) und Mainz-Ebersheim (131,21)..

Das 4er Einrad U19 dominierten die Sportler aus Kieselbronn. Sowohl in der Vor- als auch Endrunde hatten Orlen und Kervenheim gegen Simon Fritz, Laura Katz, Ronja Katz und Hanna Steppuhn nicht den Hauch einer Chance.

In Abwesenheit des Cup-Verteidigers KRS Rebland Varnhalt holte im 4er Einrad der Juniorinnen zeigten die Aachenerinnen Sabrina Bürßner, Lea Münzer, Alina Bötzer und Franziska Bötzer jeweils die beste Leistung. Mit 144,25 im Finale erzielten sie persönliche Bestleistung. Auf Platz zwei fuhr Gastgeber Teuto Antrup-Wechte (139,86), knapp gefolgt von der TSG Flohnheim (139,01)..

Erfolgreich war die Cup-Verteidigung für die Aachenerinnen Alina Bötzer, Franziska Bötzer, Sabrina Bürßner, Magdalena Jurisch, Stefanie Müller und Lea Münzer im 6er Einrad. Die Vorrundensieger steigerten sich im Finale auf 150,41 Punkte. Vizecup-Sieger wurde Antrup-Wechte (140,86) vor  Varnhalt  (147,48). Alle drei Team fuhren im Finale persönliche Bestleistung.

Im 4er Kunstrad ging es neben den DM-Tickets auch um Punkte für die EM-Qualifikation. Hatten im 4er der Junioren in der Vorrunde noch die deutschen Meister aus Steinhöring mit Bestleistung von 178,11 Zählern vor Neuenkirchen und MG-Neuwerk die Nase vorn, so mussten die Bayern im Finale mit Platz 2 (157,63) zufrieden sein. Bereits bei der ersten Übung, der Stirnreihendrehung vergaben sie den Cup-Sieg.

Dank der Leistungssteigerung auf 162,1 Zähler, nahm der Neuenkirchener „Mollzahn-Vierer“ mit Lea, Luca und Lina Mollzahn, ergänzt mit Isabella Wehrenberg bei der Siegerehrung den Cup entgegen nehmen. Glücklich über einen „Absteiger-freien“ Finalauftritt war das Quartett von MG-Neuwerk mit Bestleistung von 138,78 Punkten und Platz drei.

Bei den Juniorinnen galten Denkendorf, Aach, die beiden 4er aus Steinhöring und Worms als mögliche EM-Teilnehmer. Die Vorrunde gewann Aach (182,84) vor Steinhöring (170,8) und Worms (167,72). Alle drei fuhren jeweils Bestleistung. Denkendorf (161,98) blieb unter der eigenen Erwartung.

Das Finale gewannen die Aacherinnen Sabrina Bürßner, Alina Bötzer, Franziska Bötzer und Stefanie Müller (167,9) vor Denkendorf (163,88), Steinhöring (163,23) und Worms (158,92).

In der EM-Entscheidung ist alles noch offen und das EM-Ticket wird erst am 8. April 2018 beim 3. Junior-Masters in Elsenfeld/Bayern vergeben. (ws)

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