Radball-Trainer Kopp gestorben

Die Hallenradsportler trauern um Josef Kopp. Er verstarb am vergangen Montag im Alter von nur 61 Jahren. Mit ihm verlieren die deutschen Hallenradsportler einen ihrer erfolgreichsten Vereinstrainer der vergangenen Jahrzehnte.

Als Trainer des RV Stahlross Obernfeld betreute Kopp zahlreiche Mannschaften auf nationalem und internationalem Parkett. 2017 und 2019 konnte er mit seinen Sportlern den Meistertitel im Radball feiern.

Im Jahr 2017 gelang ihm mit dem RV Obernfeld sogar das Kunststück, einen kompletten DM-Medaillensatz zu erringen, da die Radpolo-Spielerinnen Silber und die zweite Mannschaft des RV Obernfeld Bronze im Radball gewinnen konnte. Siege bei Weltcups und dem Deutschlandpokal stehen neben Erfolgen bei den Final Fives ebenfalls in seinem Palmares als Trainer.

Auch als niedersächsischer Landesverbandstrainer erwarb Josef Kopp sich große Verdienste, führte eine Vielzahl von Sportlern zu Deutschen Meisterschaften und begeisterte junge Menschen für den Radball- und Radpolosport. Im Verein bekleidete er zudem mehr als 35 Jahre lang den Posten des Abteilungsleiters für den Bereich Radball und war zugleich auch als Bezirksfachwart für Radball und Radpolo tätig.

„Josef Kopp war ein engagierter Streiter für den Hallenradsport, dem es auch bei unterschiedlichen Sichtweisen immer um den Sport und die Athleten ging“, so Marco Rossmann vom BDR-Referat Hallenradsport. „Er wird nicht nur von seiner Familie, sondern von der gesamten Hallenradsportgemeinde als Trainer und vor allem als Mensch äußerst schmerzlich vermisst werden. Die Lücke, die er hinterlässt, wird noch lange für alle spürbar sein. Der BDR wird ihm ein ehrendes Andenken bewahren.“

Kopp hinterlässt seine Ehefrau Margitta sowie Tochter Jennifer und Sohn André, die ebenfalls im Radpolo beziehungsweise Radball aktiv sind.

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