Radball: Dornbirn holt Weltcup-Gesamtsieg

Es bleibt dabei: Der UCI-Weltcup im Radball ist fest in Hand von Österreich. Patrick Schnetzer sicherte sich zum siebten Mal den Sieg des Gesamtweltfinals. Nach fünf Erfolgen mit Markus Bröll und seinem ersten Erfolg 2012 mit Dietmar Schneider sicherte sich der Tormann nur wenige Tage nach seinem 28. Geburtstag nun zusammen mit seinem neuen Partner Stefan Feuerstein zum vierten Mal in Folge diesen Erfolg. Als Zugabe obendrauf gab es noch den Kristalpokal für den Sieg der UCI-Weltrangliste 2021.

Es war ein Erfolg vor leeren Tribünen. Denn aufgrund der aktuell prekären Corona-Lage in Deutschland, musste das Finalturnier in Großkoschen ohne Zuschauer ausgetragen werden. Immer konnten Fans weltweit über einen Livestream das Turnier verfolgen.

Und sie bekamen dabei die erhoffte Revanche zur packenden UCI-Weltmeisterschaft vor wenigen Wochen geboten.  Die WM-Dritten Schnetzer und Feuerstein trafen im Endspiel auf die Radball-Weltmeister Gerhard und Bernd Mlady vom RMC Stein aus Deutschland.

Beide Mannschaften hatten sich in der Vorrunde in ihren Gruppen ungeschlagen durchgesetzt. Dornbirn lieferte sich im Halbfinale gegen die Vize-Weltmeister Severin und Benjamin Waibel (RMV Pfungen/Schweiz) ein Match auf Augenhöhe. 2:2 hieß es nach reguläger Spielzeit, so dass ein Penaltyschießen entscheiden musste. Dort hatte Dornbirn das Glück mit 5:4 auf seiner Seite. Die Mlady-Cousins bezwangen hingegen die schweizer Vizemeister Lukas Schönenberger / Andreas Zaugg (RMV Mosnang) mit 7:4.

Auch das Endspiel war ein offener Schlagabtausch, den Schnetzer/Feuerstein schließlich knapp gegen Stein mit 6:5 gewann. Platz drei sicherten sich im schweizer Duell die Waibel-Brüder mit 9:5 gegen Mosnang.

Die einheimischen Zwillinge Tim und Eric Lehmann vom Gastgeberverein RSV Großkoschen bereiteten ihren Fans ebenso eine achtbare Darbietung. In der Qualifikationsrunde waren sie am Ende Punktgleich mit dem zweitplatzierten Mosnang, musste sich nur aufgrund der 2:5-Niederlage im direkten Duell mit Rang drei begnügen. Im Match um Rang fünf unterlagen die jungen Wildcartstarter dem deutschen Meister von 2019 Obernfeld (André Kopp/Raphael Kopp) mit 3:8.

Ergebnisse:  http://www.radballer.info/2021/Ergebnisse/Weltcup/Grosskoschen_Finale_21.htm

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